Mir fällt einmal wieder auf, wie viel detaillierter die Traumerinnerungen werden, wenn man die Träume aufschreibt... benutze wieder ein Notizbüchlein im Nachttisch. Ich mache das seit Kindertagen immer wieder sporadisch, mal ein halbes Jahr gar nicht, dann wieder regelmäßiger. Ich profitiere davon, ich behalte durch das Notieren die Inhalte und kann mich erinnern. Die Nächte sind damit auch in der Rückschau nicht mehr schwarze Löcher zwischen den Tagen, sondern voll mit Bildern und Geschichten, oft absurd und fragmentarisch, manchmal erotisch, manchmal lange, komplexe Stories, ab und zu psychologisch erhellend.
Schreibt ihr eure Träume auf? Was habt ihr so geträumt in letzter Zeit?
Gestern Nacht: Viel Streit u.a. mit Bruder wegen Heimunterbringung meiner Mutter, Freundin N. steckt mir heimlich auf einem Jahrmarkt Piece zu, ich hänge gegen den ganzen Streit eine Rosenquarzkette auf.
Heute: Abstürzende Ballons und Explosionen, aber dem Ballonfahrer ist nichts passiert. Ich rufe die Polizei, die findet meinen Lagebericht so toll, dass sie mir anbietet, für sie zu schreiben, und ich denke, boah, 40 Cent die Zeile, das wäre aber wirklich nicht schlecht.
Sehe meinen Vater beim Schneeschippen und Bäume fällen und denke, dafür, dass er tot ist, hat er sich gut gehalten.
1 Kommentar:
Hallo Bodecea,
in den Rauhnächten habe ich bisher versucht jeden Morgen meine Träume aufzuschreiben. Leider habe ich durch meine kleine Tochter zur Zeit so unruhige Nächte( sie weckte mich manchmal alle 1,5 Stunde) , dass ich morgens das Gefühl hatte, nicht geträumt zu haben. Allerdings hat die Kleine mitbekommen, dass ich Träume aufschreiben will und mir von ihren erzählt.
Es ist auf jeden Fall so, das ich in der Zeit der Rauhnächte viel intensiver träume und dann auch oft nicht verarbeitete Vergangenheit so plastisch auftaucht, dass ich beim Aufwachen überhaupt nicht weiß, wo ich bin.
Liebe Grüße
die Sammlerin
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