Von dem Wort kommt der Ausdruck "Melancholie", und so wundert es mich nicht, dass sich am Rande der guten alten Novemberschwermut auch etwas Bitterkeit tummelt. Bin im Augenblick allergisch gegen Sentimentalitäten, und das ist in der Adventszeit nicht gut. Will mal wieder meine Höhle, allen entfliehen und mich gar nietzscheanisch-faustisch an der Welt vorbeigrübeln, statt mich mittendrin zu tummeln.
Nichtsdestotrotz standhaft - biss (sic) mich durch eine anstregende Wurzelbehandlung - und tatkräftig. Haben selten so viel gearbeitet und noch nie so viel verdient, aber im Vergleich zur unbezahlten Vollzeitpflege vorher fühlt es sich immer noch sehr entspannt an.
1 Kommentar:
liebe bodecea
"nietzscheanisch-faustisch an der Welt vorbeigrübeln" treffende beschreibung … kommt mir recht bekannt vor, vorallem zu dieser saison. manchmal muss ich dann doch plötzlich über mich grinsen, ob all dem grübeln. rodins "denker" ist ein dreck dagegen >_<
lg anne von planet112
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