03 September 2012

Walk like Asimov

Spätsommerwetter. Kalte Nächte mit gelbem Buttermond, warme Tage. Das übliche Generve mit dem Mieter, aber ich lass es nicht mehr so an mich ran. Ansonsten recht viel Arbeit. Freude, dass Mutti, die sehr apathisch war, wieder agiler ist. Sie läuft ein bisschen wie Asimo, ist mir aufgefallen, aber Hauptsache, sie läuft. ("Sie läuft wie Asimov", hatte ich fälschlicherweise zum wilden Ehemann gesagt, und der hatte gerätselt - häh? Wie läuft denn Asimov?).


Gestern und heute Nachmittag etwas Freizeit mit wildem Ehemann. Haben heute einjähriges Handfasting, da haben wir uns etwas freigenommen. 

Heimatmuseum, Kuchen und Wandern gestern, heute ein Bummel durch unsere alte Unistadt. Inzwischen finde ich selbst dieses doch für eine mittelgroße Stadt recht ruhige Pflaster hektisch, nervig, zu viel Stein und Beton. 1000 Läden, in denen es Sachen gibt, die ich nicht brauche. Aber keine Mausefalle zu kaufen, die ich brauche. Ich vermisse das Studentenleben nicht, nur die Freiheit, die ich damals nicht zu nutzen vermochte. Die Zeit. Obwohl ich immer noch doppelt so viel freie Zeit habe wie andere in meinem Alter.

Sitze in der Spätsommersonne, trinke ein Bier. Die Katze hat gefressen, putzt sich zufrieden. Die Nachbarskinder schnattern, mein Blick geht auf Wiesen, Wald.

Ich bin ein Landei geworden.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ja ja ja... genau wie bei uns hier... dein Gedanken zum Studentenleben: dito!

Gruß von landei zu Landei;)

irka

Emily hat gesagt…

Klingt gut zu mir :)

ilinga hat gesagt…

Ich liebe diese verstecken, uralt wirkenden Eisenwarenläden, wo man fast alles bekommt (eben auch Lebendfallen). Lustigerweise sehe ich die eher in Großstädten als in ländlichen Gegenden...

Liebe Grüße!