
Kitschiger Vollmond am Samstag Abend. Viele wirre Träume, viel Wachliegen in den letzten Nächten, Realität verschwimmt im Halbsschlaf, Grübeln über irreale Traumsorgen. Passiert euch das auch - das ihr etwas träumt und dann im Halbschlaf nach Lösungen für die Traumprobleme sucht, bis ihr endlich merkt, dass es gar nicht real war?
Ich merke, wie das Jahresrad sich dreht, nach feucht-fröhlichem Mabon nun Samhain ins Blickfeld rückt. Meine Überdrehtheit lässt nach, ich merke plötzlich, dass ich zurzeit viel zu viel machen möchte (und z.T. muss) für einen beschaulichen postmanischen Herbstzustand, und deshalb vieles nicht bewältigt bekomme oder mich gehetzt fühle, obwohl ich es nicht bin.
Nu ja... dann werde ich für heute mal den Rechner ausschalten, von meiner zweiten Wachsbatikarbeit im Leben das Wachs fertig ausbügeln und mich mit Tee (?) und Buch (!) aufs Sofa kuscheln!
1 Kommentar:
Ja, dieses Phänomen kenne ich. Vorallem wenn ich im Traum Streit mit jemandem habe, muss ich das unbedingt ausdiskutieren oder wenn mir was abhanden kommt, es wiederbekommen. Umgekehrt, wenn es positive Erlebnisse sind, spinne ich das dann weiter und will es immer wieder erleben. Manchmal sind es auch total abggedreht Sachen, die ich aber warum auch immer geniesse und das schwingt dann oft noch lange nach.
Ja, die Reise geht Richtung Samhain, wobei ich diese Zeit nocvh positiv erlebe, weil so eine Fülle herrscht (all die Äpfel, die Kürbisse usw) danach aber beginnt für mich die (persönliche) Passionszeit, die dunkelste Zeit des Jahres bis zum 22.09.
Diese Zeit (und für mich Passionszeit) ist aber auch eine Zeit von besonderer spiritueller Tiefe, wo es wirklich intensive Traumerlebnisse gibt.
Kommentar veröffentlichen