Ich habe gestern mit dem wilden Ehemann nach einem Abstecher bei meiner Mutter unsere alte Unistadt besucht, das Volk der Asmat (siehe Bild), einen guten Falaffelstand und, last but not least, liebe alte Freunde, bei denen ich schon lange nicht mehr zu Besuch war/sein konnte. Es hat gut getan. Durchgeatmet.
Gestern sah ich mir auch die Studenten an, die es in dem Städtchen zuhauf gibt, und viele sahen nicht sehr glücklich aus, und ich fragte mich, wieso war ich damals eigentlich auch nicht froh? Ich hatte keine materiellen Sorgen, keine gesundheitlichen Probleme, einen netten Partner, Freunde und musste wenig mehr Verantwortung übernehmen als für mein Studium, das ich nachlässig betrieb und das mir leicht fiel. Und trotzdem ging es mir oft schlechter als in den letzten, beschwerlichen Jahren. Daraus formulierte ich die Hoffnung, dass wenn schon die Probleme im Leben nicht weniger werden, so doch die - Weisheit? Kraft? Nonchalance? - weiterhin schneller wächst als die Belastung.
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