10 November 2011

Nobelpreis?

Hm - Fakten:


  1. Fast alle Alzheimerpatienten haben sogenannten Betaamyloid-Plaques im Gehirn.
  2. Untersuchungen wie die sogenannte Nonnenstudie (nun-study) haben aber klar ergeben, dass auch geistig normale alte Menschen "verplaqute" Gehirne haben können.
  3. Eine andere Theorie besagt, dass Alzheimer eng mit entzündlichen Prozessen im Gehirn zusammenhängt. Dies liegt u.a. deshalb nahe, weil Rheumapatienten, die viele Entzündungshemmer nehmen, seltener Alzheimer bekommen. Allerdings sind die Entzüngshemmer (bspw. Paraceptamol) bei Daueranwendung auch sehr nebenwirkungsreich.
  4. Tierversuche ergaben, dass Mäuse und Ratten, die künstlich "gealzheimert" wurden, wesentlich besserer kognitive Leistungen erbringen, wenn man sie mit Cannabis füttert.
  5. Cannabis wirkt entzündungshemmend und ist in geringer Dosierung nebenwirkungsarm.
  6. Der menschliche Körper ist in der Lage, körpereigene Cannabinoide zu produzieren, die ebenfalls entzündungshemmend sind und u.a. helfen, traumatische Erlebnisse zu vergessen.
  7. Weihrauch wird in der katholischen Liturgie gerne verwendet und enthält THC.

Schluss:
Wer sein Alzheimerrisiko vermindern will, sollte kiffen oder Nonne werden.

Frage:
Bekomme ich den Medizin-Nobelpreis?

5 Kommentare:

ilinga hat gesagt…

Von mir auf alle Fälle! :D

Sehr interessant zu lesen!

Liebe Grüße :)

Feronia hat gesagt…

Wenn ich vergabe, ja.

Diana Kennedy hat gesagt…

Ja, nur macht kiffen nicht auch auf dauer doof? (Jahrelange Dauerkiffer die ich kenne haben jedenfalls keine sehr grosse geistige Potenz mehr...)

Alruna hat gesagt…

THC ist auch für Asthmatiker gut, weil es entspannend auf die Bronchien wirkt.
Auch für Leute, die an Spasmen leiden.
Ich würde dich also gerne vorschlagen :-)

Bodecea hat gesagt…

@Diana - wie bei so vielem: die Dosis macht das Gift! Ein Gläschen Rotwein am Abend schadet ja auch keinem, zwei Flaschen aber zumeist schon.