Ich kann ja mit der Weihnachtszeit nicht so viel anfangen. Aber ich muss gestehen, seit ich wieder auf dem Dorf wohne, finde ich es viel entspannter. Die Weihnachtsdeko im Supermarkt hält sich in Grenzen (wenn ich so drüber nachdenke - gibt es überhaupt welche?!), ein paar Lichterketten hier und da, keine Beschallung in den Straßen und Geschäften; dafür statt grauem Schneematsch überall wunderschöner tiefer Schnee (besonders schön, wenn man von zu Hause arbeitet ;-)), ein Reh latscht durch den Garten, ich backe Stollen und koche Meisenknödel, die Katzen liegen wie im Dauerwinterschlaf auf Sofas und Fellen und erwachen nur zum fressen.
Seit Anfang der Woche lag ich ziemlich flach mit einer heftigen Erkältung; sehr anstrengend, vor allem, weil die Pflege ja weitergehen muss, aber jetzt geht es mir weiter ganz gut, und ich fand es angenehm, mich so weit wie möglich zum Teetrinken und Lesen zurückzuziehen. Ich bin dankbar, dass ich es diesen Spätherbst und Winter geschafft habe, meine Aktivität ohne schlechtes Gewissen und ohne Lichtmangeldepression so weit runterzudrehen, wie ich es gerade brauche. Jetzt freue ich mich aber wieder auf Adventstee morgen mit Freunden, das große Julfeuer im Nachbarort am 21. und auf hoffentlich schöne Schneespaziergang, wenn ich wieder ganz fit bin.
Euch allen eine schöne Zeit!
3 Kommentare:
Dann wünsche ich doch weiterhin gute Besserung. Unsere Katzen sind auch hauptsächlich um den Ofen geschart.
It sounds beautiful :)
oh ja! ich erlebe diese zeit auch als viel schöner jetzt im dorf als früher in der stadt.
gute besserung wünsche ich dir!
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