20 November 2010

Rot, rot, rot

Heute am sonnigen Novembertag - ein langer schöner Spaziergang zu einem meiner Lieblingskultplätze hier, leider am Ende mit Besuch von der "wilden Hilde" (meine Migräneaura). Die Intensität der visuellen Attacken hat in letzter Zeit nachgelassen; dafür schlägt danach das Kopfweh stärker zu. Ich finde die neurologischen Vorgänge dabei ganz spannend; die Heilige Hildegard von Bingen hatte ja in dem Zustand Visionen. So weit geht es bei mir nicht, aber ich merke manchmal vor dem Anfall einen Schwall von grundloser Euphorie, eine Wachheit und Offenheit für die Welt um mich herum (ich sehe sogar schärfer!), die ich gerne hätte, ohne danach Zacken zu sehen und Kopfweh zu haben.

Vor der Attacke sah ich drei auffällige rote Tiere - eine rote Katze lief bei einem Bauernhof lange vor mir hier, ein Eichhörnchen hüpfte mir über den Weg und ein Fuchs rannte vor mir durch den Wald.

Der Mond ist so gut wie voll, und mein Wildehemann und ich wollen heute Abend ein bisschen "ritualisieren".

1 Kommentar:

Diana Kennedy hat gesagt…

Die drei roten Tiee sind interessant. Vielleicht ein Art Omen?