21 Oktober 2010

Puh...

Gestern Nachmittag ist meine Mutter hier wieder kollabiert, aber diesmal war es kein Unterzucker. Da die herbei gerufenen Sanitäter auch nur hilflos die Achseln zuckten, habe ich sie ins nächste Krankenhaus bringen lassen. Dort wurde sie durchgecheckt, aber gefunden wurde nichts, und da es ihr heute wie immer geht, ist sie wieder zu Hause; wir sollen bei der Hausärztin nur noch mal vorsichtshalber ein Langzeit-EKG machen. Vielleicht hat sie sich auch nur den Kopf gestoßen, wer weiß - sie selbst erinnert sich nicht mehr.

Klingt alles vielleicht nicht so dramatisch, aber ich kann gar nicht beschreiben, was mir auf den ganzen Hin- und Herfahrten zum KH und zurück gestern und heute so durch den Kopf gegangen ist... dabei fühlte ich mich gerade gestern rational und hyperaufmerksam, nahm jedes vom Herbstgoldabendlicht beschienene Blatt war, ein ganz komischer Mentalstatus der völligen Ruhe bei großem emotionalen Trubel, den ich schon öfter hatte. Aber als ich dann Abends an einer gelb blinkenden Ampel stand und diese Sekunden lang verwirrt anstarrte, merkte ich, das es mich mehr mitgenommen hat, als ich selbst bemerkt habe.

Bin jetzt tot müde (habe natürlich auch kaum geschlafen) und hoffe, das erlebe ich so schnell nicht noch mal. Puh!

3 Kommentare:

Diana Kennedy hat gesagt…

Oh mann, sowas würde mich auch mitnehmen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft in dieser harten Zeit.

zauberweib hat gesagt…

*einfachmaldrücks*

Alruna hat gesagt…

So ein Erlebnis zehrt ganz nett an den Kräften.
Erhol dich gut von dem Schreck.
Alles Liebe
Alruna