14 August 2010

Back to da roots

Herbst macht, dass ich mich immer mehr wie ich selbst fühle, auch wenn er noch ganz leise vor sich hin summt in der - zugegebenermaßen oft verregneten - Sommermelodie.

Es erscheint sogar mir wieder vorstellbar, Gedichte zu schreiben. Gewagt! Gewagt!

Habe mir endlich mal die collected poems von Sylvia Plath bestellt; wie in Lesen.Lesen erwähnt, sind ihre Werke meiner Meinung nach mit das Beste, was im Bereich Bekenntnislyrik/confessional poetry geschrieben wurde (aber "the howl" liebe ich auch...)

Nur mal eine Anregung für alle, die etwas schreiben wollen und nicht wissen, was* - probiert euch doch mal dran!

Das Pathetische und Schwülstige, in das diese Lyrikform oft ausufert, ist mir selbst inzwischen recht fremd (weswegen Gedichte von mir aus Teenagertagen mir manchmal eine lustige Mischung aus Peinlichkeit und Fremdschämen verursachen...), daher bin ich neugierig, was dabei jetzt im 21. Jahrhundert herauskommen könnte... auch bei anderen.


*Ja, dich meine ich auch, Herr Maser ;-)

1 Kommentar:

Diana Kennedy hat gesagt…

Gedichte, die man als Teenie geschrieben hat sind später meistens peinlich, eben wegen dem viemenpathos. Meine machen da auch keine Ausnahme.
Später findet man dann zu einer etwas differenzierteren Lyrik.